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„Was zählt meine Stimme?“

Am Donnerstag, dem 29.1.2015, setzte ein Teil der Milliardenstadt mit einer sozial ausgerichteten Aktion ein Zeichen für ihre unverminderte Einsatzbereitschaft bei couragierten Projekten.

In der AHS-Kundmanngasse engagierten sich die Teammitglieder durch ihre Teilnahme am „Tag der Zivilcourage“, welcher alljährlich in der Schule veranstaltet wird. In einem workshopmäßigen Umfeld stellten sich zwei aufeinanderfolgende Klassen die Frage: „Was zählt meine Stimme?“.

Es standen zwei Themen zur Auswahl:

  1. der Akademikerball (ehemals WKR-Ball)
  2. die Zentralmatura.

Aufgabe der SchülerInnen war es zunächst, dass gewählte Thema zu diskutieren und miteinander einen Gruppenkonsens zu finden. Daraufhin erarbeiteten sie eine gemeinsame Strategie, um ihre Gruppenmeinung für andere Menschen sichtbar zu machen.

„Es war bemerkenswert, wie engagiert sich die SchülerInnen mit den Themen auseinandersetzten!“

Die Strategieansätze der Jugendlichen waren unterschiedlich angelegt. Eine Gruppe, die sich mit dem Thema Akademikerball beschäftigte, überlegte sich ein Statement gegen gewaltsame Ausschreitungen – Symptombekämpfung:

Um Ausschreitungen zu verhindern, wollen die Jugendlichen die Demonstrationsteilnehmer mit gesponsertem Essen unterstützen – nach dem Motto: „Du bist nicht du selbst, wenn du hungrig bist!“

 

Im Vergleich dazu, versuchte die Gruppe der zweiten Klasse, mit frühzeitiger politischer Aufklärung an Schulen, diesen Konflikt an der Wurzel zu behandeln:

Durch Information und Diskussion politischer Statements beider Seiten, soll eine große Masse an SchülerInnen „vorbereitet in das Wahlalter eintreten können“. So sollen Schüler in der Lage sein, eine eigenständige Meinung zum Thema auszubilden, um nicht Opfer propagierter Fehlinformation zu werden.

Die Erarbeitung einer Strategie zur „Sichtbarmachung“ der eigenen Stimme glückte bei allen Gruppen. Sowohl das jeweilige Ziel, als auch der gewählte Weg, waren verständlich und aufeinander abgestimmt.

…Vereinzelt fragten SchülerInnen, ob das Milliardenstadt-Projektteam auch in Zukunft noch ansprechbar sei, um bei der Realisierung eigener Projekte beratend mitzuwirken.

Wir antworten stolz bezüglich dieser Nachfrage mit:

 

„JA !!!“

 

 Diana, Marie, Mario, Solomon, Stefan

 

( Onlineartikel zum Tag der Zivilcourage im „Kurier“: http://kurier.at/lebensart/familie/kundmanngasse-wie-man-zivilcourage-lernt/111.057.699 )

 

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